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Das „Weißbuch der Zivilgesellschaft für die euro-arabische Kooperation“, das zu erstellen die „Stiftung zur Förderung des mediterranen und euro-arabischen Dialogs“ (FDMEA) vorschlägt, soll im euro-arabischen Raum einen breit abgestützten Konzertierungsprozess für die Zivilgesellschaften der betroffenen Region anstoßen. Dieser Prozess soll nach einem 4-Phasen-Plan ablaufen.

  1. September 2015 – April 2016: Eine Vorstudie mit Unterstützung des Global Studies Institute (GSI) der Universität Genf über die Machbarkeit und Zweckmäßigkeit des Weißbuchs wird derzeit ausgearbeitet. . In mehreren arabischen Ländern wurden Workshops und in zahlreichen Hauptstädten Interviews durchgeführt, um die Meinung der zivilgesellschaftlichen Akteure kennenzulernen, die bei der späteren Umsetzung des Weißbuchs eine Rolle spielen könnten.
  2. Mai 2016 – Juni 2016: Aufgrund dieser Vorstudie schafft die FDMEA in enger Zusammenarbeit mit dem GSI eine Kooperationsplattform für alle Organisationen und Institutionen, die sich an diesem Vorgehen beteiligen und ihren Beitrag leisten wollen. Zugleich ruft die FDMEA mit den Mitgliedern der Plattform eine Internationale Kommissionmit arabischen und europäischen Persönlichkeiten ins Leben. Dieses Leitungsgremium ist zuständig dafür, die Arbeit des Sekretariats zu beaufsichtigen, das mit dem Verfassen des Weißbuches betraut ist. Das Sekretariat wird vom GSI der Universität Genf wahrgenommen.
  3. Juli 2016 – Dezember 2017: Während ca. 18 Monaten wird das Weißbuchverfasst. Es soll alle relevanten Tatsachen und Äußerungen im euro-arabischen Raum festhalten, insbesondere die Wünsche und Erwartungen der Völker zusammentragen, und so neue Perspektiven der euro-arabischen Zusammenarbeit eröffnen.
  4. Januar 2018 – Dezember 2019: Die FDMEA will gestützt auf die Elemente und Vorschläge des Weißbuches zusammen mit den Mitgliedern der Plattform alle nützlichen Beiträge präsentieren, um in der euro-arabischen Region das Ziel eines Raums des Friedens, der Stabilität und der Zusammenarbeit voranzutreiben, gegebenenfalls auch mit dem Vorschlag zur Durchführung einer „Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit zwischen Europa und den arabischen Ländern“ (KSZEA).