Akademische Studie über arabische Zivilgesellschaft

Zur Vorbereitung ihrer Initiative und um diese zum Erfolg zu verhelfen, zog die „Stiftung zur Förderung des mediterranen und euro-arabischen Dialogs“ (FDMEA) das Global Studies Institute der Universität Genf hinzu und beauftragte es, die Möglichkeiten einer Neubelebung des europäisch-arabischen Dialogs zu prüfen und zu ermitteln, wie ein solcher Dialog am besten in die Wege geleitet werden kann. Nach Abschluss der einjährigen Recherchearbeiten mit zahlreichen Workshops und Befragung einer großen Zahl von Experten in verschiedenen arabischen Ländern waren sich die von der Universität Genf beauftragen Wissenschaftler einig, dass es „zwingend erforderlich“ [sei], „die Grundlagen für einen neuen europäisch-arabischen Dialog zu legen, der darauf basiert, dass die Erwartungen der Völker […] angehört werden“, allen „Turbulenzen in Politik, Gesellschaft und Sicherheitsbelangen“ zum Trotz.

Die Experten stellen fest, dass „diesem Imperativ [...] mit der Umsetzung von neuen und innovativen Ideen unter Einbeziehung der Zivilgesellschaften der einzelnen Länder gefolgt werden [muss]“ und dass „die Neubelebung des Dialogs und die Öffnung hin zu neuen Perspektiven der Kooperation zu der Notwendigkeit [führen], ein ‚Weißbuch‘ als erstem Schritt zu einem Verhandlungsprozess zu erstellen, der in einem neuen Rahmenabkommen über Zusammenarbeit und Sicherheit zwischen Europa und den Ländern im Nahen Osten und in Nordafrika münden soll“.

Die Studie ist ebenfalls verfügbar, allerdings nur auf Französisch.

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